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Sprichwörter
deutsche

 

 

1 Zufriedenheit ist der größte Reichtum.
 

 

2 Armut mit frohem Mut ist großer Reichtum ohne Gut.
 

 

3 Reichtum macht ein Herz schneller hart als kochendes Wasser.
 

 

4 Bete, als hülfe kein Arbeiten. Arbeite, als hülfe kein Beten.
 

 

5 Not lehrt beten.
 

 

6 Zweimal predigt der Pastor nicht.
 

 

7

Mit Geduld und Spucke fängt man eine Mucke.
Mit Geduld und Brei fängt man deren zwei.
Mit Geduld und Mäusedreck fängt man alle Mucken weg.

 

 

8 Einem geschenkten Gaul schaut man nicht ins Maul.
 

 

9 Wie der Gast ist, so wird die Wurst gebraten.
 

 

10 Man muss die Feste feiern, wie sie fallen
   
11 Bescheidenheit ist eine Zier,
doch weiter kommt man ohne ihr. (Berlin)
   
12 Armut ist aller Künste Stiefmutter
   
13 Dem Habenichts kann auch der Teufel nichts stehlen.
   
14 Armut schändet nicht, aber sie drückt.
   
15 Der Geiz und der Bettelsack sind bodenlos.
16  
16 Das Geld liegt auf der Straße, man muss es nur aufheben.
   
17 Geld regiert die Welt.
   
18 Was man hat, das achtet man nicht.
   
19 Übung macht den Meister.
   
20 Es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen.
   
21 Einbildung ist auch eine Bildung.
   
22 Der kürzeste Weg zwischen zwei Menschen ist ein Lächeln.
   
23 Ein Ende nimmt des Mannes Witz, hat großer Zorn ihn in Besitz.
   
24

Ein Anfänger ist kein Meister.

   
25

Ein guter Anfänger ist aller Ehren wert

   
26

Anfangen ist leicht Beharren ist die Kunst.

   
27

Ende gut - alles gut.

   
28

Aller Anfang ist schwer.
Doch ohne ihn kein Ende währ.

   
29

Die Strasse des geringsten Widerstands ist nur am Anfang asphaltiert.

   
30

Müßiggang ist aller Laster Anfang.

   
31

Guter Anfang ist halbe Arbeit.

   
32 Schadenfreude ist die reinste Freude.
   
33 Die wirkliche Freude liegt in den kleinen Dingen des Lebens.
   
34 Ein Unglück kommt selten allein.
   
35 Alles auf Erden hat seine Zeit,
Frühling und Winter, Freude und Leid.
   
36 Glück und Glas, wie leicht bricht das.
   
37 Glück im Spiel - Pech in der Liebe.
   
38 Geld macht nicht glücklich, aber es beruhigt.
   
39 Scherben bringen Glück.
   
40 Glück hat auf die Dauer nur der Tüchtige.
   
41 Zuviel Mutterliebe schadet den Kindern.
   
42 Des Vaters Segen baut das Haus,
der Mutter Sorge füllt es aus.
Wie Kinder ihr die Eltern ehrt,
so wird auch euch das Los beschert.
   
43 Ein Vater ernährt eher zehn Kinder, als zehn Kinder einen Vater.
   
44 Kleine Kinder, kleine Sorgen;
Große Kinder, große Sorgen.
   
45 Kinder und Narren reden die Wahrheit.
   
46 Wer ohne Kinder lebt, der weiß von keinem Leide,
wer ohne Kinder stirbt, der weiß von keiner Freude.
   
47 Der Taufstein scheidet.
   
48 Nicht die Geburt macht schlecht und gut;
von Adel ist, wer edel tut.
   
49 Scheiden und meiden tut weh.
   
50 Heirat in Eile bereut man mit Weile.
   
51 Die Heirat ist ein Vogelhaus - wer drin ist, der will wieder raus.
   
52 Heiraten ist leicht, haushalten schwer.
   
53 Heiraten ist kein Pferdekauf.
   
54 Wer ehrlich ist, heiratet früh, wer klug ist aber nie.
   
55 Verliebe dich oft, verlobe dich selten, heirate nie!
   
56 Verlobt ist noch lange nicht verheiratet.
   
57 Gleiches Blut, gleiches Gut und gleiche Jahre
geben die besten Ehepaare.
   
58 Trennung ist der Liebe tot.
   
59 Ohne Wein und Brot ist die Liebe tot.
   
60 Lust und Liebe zu einem Ding macht die schwerste Arbeit gering.
   
61 Liebe geht durch den Magen.
   
62 Alte Liebe rostet nicht.
   
63 Ein verliebter Koch versalzt das Essen.
   
64 Jugendsünden werden Altersschwächen.
   
65 Ein Mann - ein Wort
   
66 Der Hund ist der beste Freund des Menschen.
   
67 Freundschaft addiert,
Neid subtrahiert,
Hass dividiert,
Liebe multipliziert.
   
68 Freundschaft ist nicht nur ein Geschenk, sondern auch eine Aufgabe.
   
69 Gott beschütze mich vor meinen Freunden;
mit meinen Feinden will ich schon selbst fertig werden.
   
70 Neue Freunde zu erhalten, breche niemals mit den alten.
   
71 Kleine Geschenke erhalten die Freundschaft.
   
72 Kurze Besuche verlängern die Freundschaft.
   
73 Eine gute Ausrede ist drei Batzen wert.
   
74 Wer eine Ausrede sucht, findet zehn.
   
75 Zwei können wohl miteinander singen, aber nicht zu gleicher Zeit reden.
   
76 Reden ist Silber, schweigen ist Gold.
   
77 Der Schreiber legt seine Seele ins Tintenfass.
   
78 Papier ist geduldig.
   
79 Arm oder reich, der Tod macht alle gleich.
   
80 Beten stärkt den Mut, und Arbeiten mehrt das Gut.
   
81 Wenn die Not am größten, ist Gottes Hilfe am nächsten.
   
82 Alt werden steht in Gottes Gunst, jung bleiben, das ist Lebenskunst.
   
83 Wer sein Brot allein isst, muss auch sein Pferd allein satteln.
   
84 Lachen ist die beste Medizin.
   
85 Auch die beste Krankheit taugt nichts.
   
86 Dem Glücklichen schlägt keine Stunde.
   
87 Adel verpflichtet.
   
88 Ein Narr fragt mehr, als zehn Weise beantworten können.
   
89 Wie gewonnen, so zerronnen.
   
90 Von hinten Lyzeum, von vorn Museum.
   
91 Oft gesagt, nie gewagt.
   
92 Kommt Zeit, kommt Rat.
   
93 Harte Schale und weicher Kern.
   
94 Einmal ist keinmal.
   
95 Der Bettler schlägt kein Almosen, der Hund keine Bratwurst, der Krämer keine Lüge aus.
   
96 Amtleute geben dem Herrn ein Ei und nehmen dem Bauer zwei.
   
97 Aus fremder Leute Leder ist trefflich Riemen schneiden.
   
98 Des Teufels liebstes Möbelstück ist die lange Bank.
   
99 Ein schlechter Theologiestudent gibt allemal einen guten Juristen ab.
   
100 Geteilte Freude ist doppelte Freude.
   
101 In der aller größten Not,
schmeckt der Käs' auch ohne Brot.
   
102 Lehrjahre sind keine Herrenjahre.
   
103 Niemand kann mir verbieten,
über Nacht klüger zu werden.
   
104 Übermut tut selten gut.
   
105 Wenn das Arbeiten nur leicht wär, tät's der Bürgermeister selber.
   
106 Wer Wind sät wird Sturm ernten.
   
107 Was nicht passt, wird passend gemacht.
   
108 Liebe vergeht, Hektar besteht.
   
109 "»Ich bin ein angesehener Mann«, sagte der Dieb, da er am Schandpfahl stand.
   
110 Es sind charakterlose Menschen, die sich zanken und schlagen und dann schnell wieder Freunde sind.
   
111 Die Absicht ist die Seele der Tat.
   
112 Auf einem Bein kann man nicht stehen.
   
113 "»Das Alter geht voran«, sagte der Junge, als sein Vater auf dem Dachboden durch die Luke stürzte.
   
114 Die Wahrheit lügt in der Mitte.
   
115 Es zu einer Statt, Stätte bringen!
   
116 Im Becher ersaufen mehr Leute als im Bach.
   
117 Lieber ein Ende mit Schrecken als ein Schrecken ohne Ende!
   
118 Reisen ist kein' Schand, zu Wasser und zu Land.
   
119 Was übrig lässt Christus, das holt der Fiskus.
   
120 Wo gehobelt wird, da fallen Späne.
   
121 Aller Anfang ist schwer, doch ohne ihn kein Ende wär'.
   
122 Das Auge ist ein Fenster in die Seele.
   
123 Die Schweine von heute sind die Schinken von morgen.
   
124 Früh übt sich, was ein Meister werden will.
   
125 Jedes Ämtlein hat auch sein Schlämplein.
   
126 Morgenstund hat Gold im Mund.
   
127 Über verschüttete Milch lohnt sich nicht zu weinen.
   
128 Wer viel fragt, der viel irrt.
   
129 Wunder geschehen, ich habe es gesehen.
   
130 Was lange währt, wird endlich gut.
   
131 Strafe muss sein.
   
132 Morgen, morgen, nur nicht heute, sagen alle faulen Leute.
   
133 Kindermund tut Wahrheit kund.
   
134 Geld ist nicht alles, aber ohne Geld ist alles nichts.
   
135 Ein blindes Huhn findet auch mal ein Korn.
   
136 Bettler und Krämer sind nie vom Wege ab.
   
137 Aller guten Dinge sind drei.
   
138 Der Alten Rat, der Jungen Tat, macht Krummes grad.
   
139 Ein voller Bauch studiert nicht gern.
   
140 Gottes Wege sind unergründlich.
   
141 Jammern füllt keine Kammern.
   
142 Man soll das Fell des Bären nicht verteilen, bevor er erlegt ist.
   
143 Quantität ist nicht gleich Qualität.
   
144 Warte nie bis du Zeit hast!
   
145 Wie der Herr, so's Gescherr.
   
146 Worte können tödliche Waffen sein.
   
147 Wer niemals hat 'nen Rausch gehabt, der ist kein rechter Mann.
   
148 Wo Dünkel über den Augen liegt, da kann kein Licht hinein.
   
149 Vorsicht ist die Mutter der Porzellankiste.
   
150 So schnell schießen die Preußen nicht.
   
151 Nur nicht verzagen!
   
152 Lebendige Beispiele erklären tote Regeln.
   
153 Jedem Tierchen sein Pläsierchen.
   
154 Hätt' ich Venedigs Macht und Augsburgs Pracht, Nürnberger Witz und Straßburger G'schütz und Ulmer Geld, so wär ich der Reichste in der Welt.
   
155 Frisch gewagt ist halb gewonnen.
   
156 Eine Schwalbe macht noch keinen Sommer.
   
157 Die Zeit ist der beste Arzt.
   
158 Beten und düngen ist kein Aberglaube.
   
159 Advokaten - Schadvokaten.
   
160 Außer Spesen nichts gewesen.
   
161 Der beste Prediger ist die Zeit.
   
162 Ein gutes Turnierpferd springt nicht höher als es muss.
   
163 Frechheit siegt.
   
164 Hunde, die bellen, beißen nicht.
   
165 Kinderleut', isch des a Freud.
   
166 Mit der Ruhe kommt die Kraft.
   
167 Schadenfreude ist die beste Freude.
   
168 Was man nicht im Kopf hat, muss man in den Beinen haben.
   
169 Wessen Herz voll ist, dessen Mund geht über.
   
170 Wo Licht ist, da ist auch Schatten.
   
171 Wenn's Ärschle brummd, isch's Herzle g'sund!
   
172 Trocken Brot macht Wangen rot.
   
173 Ohne Moos nix los.
   
174 Man glaubt einem Auge mehr als zwei Ohren.
   
175 Keiner kann aus seiner Haut.
   
176 Heiliger St. Florian Verschone mich und zünd das Haus des Nachbarn an.
   
177 Früher Vogel fängt den Wurm.
   
178 Einer zahlt immer drauf.
   
179 Du bist nur einmal jung.
   
180 Blut ist dicker als Wasser.
   
181 Alte Füchse gehen schwer in die Falle.
   
182 Der erste Eindruck zählt.
   
183 Ein jeder ist seines Glückes Schmied.
   
184 Hilf dir selbst, so hilft dir Gott.
   
185 In der Ruhe liegt die Kraft.
   
186 Kannst du was, dann bist du was.
   
187 Man soll das Eisen schmieden, solange es heiß ist.
   
188 Politik verdirbt den Charakter.
   
189 Viele Köche verderben den Brei.
   
190 Wer mit den Hunden zu Bett geht, steht mit Flöhen auf.
   
191 Worten sollten Taten folgen.
   
192 Wenn es dem Esel zu wohl wird, geht er auf's Eis.
   
193 Tue Gutes und rede darüber.
   
194 Raubvögel singen nicht.
   
195 Nach dem Essen sollst du ruhen oder tausend Schritte tun.
   
196 Keine Kette ist stärker als ihr schwächstes Glied.
   
197 Heiter kommt weiter.
   
198 Et kütt wie et kütt.
   
199 Eile mit Weile.
   
200 Demut, diese schöne Tugend, ehrt das Alter und die Jugend.
   
201 Aus Schaden wird man klug.
   
202 Zehn mal Versagen ist besser als einmal Lügen
   
203 Wo Bacchus das Feuer schürt, sitzt Frau Venus am Ofen.
   
204 Alles hat seine Zeit.
   
205 Alter schützt vor Torheit nicht.
   
206 Alle Wege führen nach Rom.
   
207 Zuerst der Herr, dann das G'scherr.
   
208 Aufgeschoben ist nicht aufgehoben.
   
209 Besser eine Stunde zu früh als eine Minute zu spät.
   
210 Auge um Auge, Zahn um Zahn.
   
211 Besser ein Spatz in der Hand als eine Taube auf dem Dach.
   
212 Aus den Augen, aus dem Sinn.
   
213 Zu Tode gefürchtet ist auch gestorben.
   
214 Bier auf Wein, lass das sein; Wein auf Bier, das rat ich Dir.
   
215 Borgen macht Sorgen.
   
216 Besser spät als nie.
   
217 Wer fragt, lenkt!
   
218 Besser etwas als nichts.
   
219 Das Ei will klüger sein als die Henne.
   
218 Der Mensch denkt und Gott lenkt.
   
219 Zweimal abgeschnitten und immer noch zu kurz, sagte der Schneider.
   
220 Der Appetit kommt beim Essen.
   
221 Das Ende krönt das Werk.
   
222 Der erste Schritt ist der schwerste.
   
223 Der Apfel fällt nicht weit vom Stamm.
   
224 Wozu die Brücke breiter als der Fluss?
   
225 Der Klügere gibt nach.
   
226 Wo das Auge nicht sehen will, helfen weder Licht noch Brill'.
   
227 Wer den Pfennig nicht ehrt, ist des Thalers nicht wert.
   
228 Was du heute kannst besorgen, das verschiebe nicht auf morgen.
   
229 Alle Sünden in eine münden.
   
230 Das schlägt dem Fass den Boden aus.
   
231 Besser dem Bäcker als dem Doktor!
   
232 Ein jeder kehre vor seiner eigenen Tür.
   
233 Wo Du nicht bist, Herr Jesu Christ, da schweigen alle Flöten!
   
234 Dem Gesunden fehlt viel, dem Kranken nur eins.
   
235 Ein Freund, ein guter Freund, das ist das Beste, was es gibt auf der Welt.
   
236 Alles Gute kommt von oben.
   
237 Was sich liebt, das neckt sich.
   
238 Betrunkene und kleine Kinder schützt der liebe Gott.
   
239 Ein Schwab' wird erst mit vierzig gscheit.
   
240 Wo Rauch ist, da ist auch Feuer.
   
241 Gibst du mir, so geb' ich dir.
   
242 Wo ein Adler nicht fort kann, findet eine Fliege noch zehn Wege.
   
243 Alles neu macht der Mai.
   
244 Wer schläft, der sündigt nicht.
   
245 Bescheidenheit ist die höchste Form der Arroganz.
   
246 Ein Streichholz bricht, dreißig aber nicht.
   
247 Wo kein Kläger, da kein Richter.
   
248 Alles hat ein Ende, nur die Wurst hat zwei.
   
249 Wo ein Wille ist, ist auch ein Weg.
   
250 Der Schein trügt.
   
251 Bäume wachsen nicht in den Himmel.
   
252 Da liegt der Hund begraben.
   
253 Keine Flamme ohne Rauch.
   
254 Alte Leute, alte Ränke; alter Fuchs, alte List.
   
255 Der Teufel ist nicht so schwarz, wie man ihn malt.
   
256 Ehrlich währt am längsten.
   
257 Gegensätze ziehen sich an.
   
258 Hätt' der Hund nicht geschissen, hätt' er den Hasen gefangen.
   
259 Jedes Tiegelchen find' sein Deckelchen.
   
260 Der Zweck heiligt die Mittel.
   
261 Lachen ist gesund.
   
262 In der Kürze liegt die Würze.
   
263 Freunde erkennt man in der Not.
   
264 Ohne Fleiß kein Preis.
   
265 Wie Du mir, so ich Dir.
   
266 Geld stinkt nicht.
   
267 Morgenstunde hat Gold im Munde.
   
268 Steter Tropfen höhlt den Stein.
   
269 Alles hat seine Zeit, nur die alten Weiber nicht.
   
270 Das Hemd ist mir näher als der Rock.
   
271 Stille Wasser sind tief.
   
272 Je mehr Gesetz, je weniger Recht.
   
273 Wer A sagt, muss auch B sagen.
   
274 Klage ist des Händlers Gruß.
   
275 Offen gesagt, viel gewagt!
   
276 Sage nicht immer, was du weißt, aber wisse immer, was du sagst.
   
277 Langes Fädchen, faules Mädchen.
   
278 Undank ist der Welt Lohn.
   
279 Gelegenheit macht Diebe.
   
280 Klappern gehört zum Handwerk.
   
281 Einen alten Baum verpflanzt man nicht.
   
282 Außen hui und innen pfui.
   
283 Ohne Fleiß kein Preis!
   
284 Bei Wölfen und Eulen Lernt man heulen.
   
285 Des einen Leid ist des anderen Freud'.
   
286 Wer die Wahl hat, hat die Qual.
   
287 Alter geht vor Schönheit.
   
288 Organisation ist alles!
   
289 Was Hänschen nicht lernt, lernt Hans nimmermehr.
   
290 Nach dem Essen sollst du stehen oder tausend Schritte gehen.
   
291 Pünktlichkeit ist die Höflichkeit der Könige.
   
292 Man muss das Eisen schmieden, solange es heiß ist.
   
293 Die Furcht hat große Augen.
   
294 Quäle nie ein Tier zum Scherz, denn es fühlt wie du den Schmerz.
   
295 Kleider machen Leute.
   
296 Friede ernährt, Unfriede verzehrt.
   
297 Rache ist süß.
   
298 Jeder ist Herr in seinem Hause.
   
299 Ende gut, alles gut.
   
300 Keine Regel ohne Ausnahme.
   
301 Arbeit bringt Brot, Faulenzen Hungersnot.
   
302 Die Ausnahme bestätigt die Regel.
   
303 Ordnung muss sein.
   
304 Eine Hand wäscht die andere.
   
305 Ich tue als ein guter Christ nicht mehr, als mir befohlen ist.
   
306 Die Wände haben Ohren.
   
307 Keinen Zahn im Mund, aber La Paloma pfeifen!
   
308 Mit Speck fängt man Mäuse.
   
309 Durch Schaden wird man klug.
   
310 Im Dunkeln ist gut munkeln, aber nicht gut Flöhe fangen.
   
311 Fast getroffen ist auch daneben.
   
312 Keiner ist zu klein, ein Meister zu sein.
   
313 Dienst ist Dienst (und Schnaps ist Schnaps).
   
314 Man muss nicht mehr schlachten, als man salzen kann.
   
315 Reichtum protzt, Armut duckt sich.
   
316 Was der Bauer nicht kennt, das frisst er nicht.
   
317 Es ist nicht alles Gold, was glänzt.
   
318 Jeder Topf findet seinen Deckel.
   
319 Man muss nichts - außer sterben.
   
320 Geist ist gut, aber Verstand besser.
   
321 Schönheit vergeht, Tugend besteht.
   
322 Wie man sich bettet, so liegt man.
   
323 Langsam, langsam, aber sicher.
   
324 Alte Leute, alte Ränke - junge Füchse, neue Schwänke.
   
325 Zeit ist Geld.
   
326 Amtleute geben dem Herrn ein Ei und nehmen dem Bauern zwei.
   
327 Spare in der Zeit, so hast du in der Not.
   
328 Jede Münze hat zwei Seiten.
   
329 Altes Brot ist nicht hart, kein Brot, das ist hart.
   
330 Schaffe, schaffe, Häusle baue und net nach de Mädle schaue.
   
331 Wenn keiner weiß, worum es geht, dann geht es hundertprozentig um Geld.
   
332 Nach jedem Bergauf kommt auch ein Bergab.
   
333 Am Anfang hieß es "lebe lang!", das Ende klang wie Grabgesang.
   
334 Lass die Leute reden, sie reden über jeden.
   
335 Kleinvieh macht auch Mist.
   
336 Wie die Arbeit, so der Lohn.
   
337 Je älter der Bock, desto steifer das Horn.
   
338 An ihren Taten sollt ihr sie erkennen.
   
339 Gehe nicht zu deinem Fürst, wenn du nicht gerufen wirst.
   
340 Wer sich zuletzt freut, freut sich am besten.
   
341 Wer zuletzt lacht, lacht am besten.
   
342 Gegen Dummheit ist kein Kraut gewachsen.
   
343 Besser schnell gestorben als langsam verdorben.
   
344 Frühe Zucht bringt gute Frucht.
   
345 Andre Leut' sind auch Leut.
   
346 Ein schlafender Fuchs fängt kein Huhn.
   
347 Wer anderen eine Grube gräbt, fällt selbst hinein.
   
348 Das Küken will klüger sein als die Henne.
   
349 Auch wenn die Zeiten hart sind, das Volk ist immer härter.


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