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Sprichwörter
russische

 

 

1 Hoffnung ist ein Seil, auf dem viele Narren tanzen.
 

 

2 Heiratest du nach Geld, so verkaufst du dich selbst.
 

 

3 Gehst du in den Krieg, so bete einmal;
Gehst du zur See, zweimal;
Gehst du aber in die Ehe, dreimal.
 

 

4 Die Liebe hat Ihre eigene Sprache;
die Ehe kehrt zur Landessprache zurück.
 

 

5 Heiraten ist kein Wettlauf, man kommt immer noch früh genug an.
 

 

6 Liebe ist ein Glas, das zerbricht, wenn man es zu fest anfasst.
 

 

7 Die Liebe beginnt mit den Augen.
 

 

8 Das schönste am Schenken  ist das Leuchten in den Augen der Beschenkten.
 

 

9 Wenn nur Brot da wäre zum Essen - Zähne würden sich schon finden.
 

 

10 Allen machst  du es nicht recht .
   
11 Aus Fehlern lernt man.
   
12 Das ist ein Stock mit zwei Enden.
   
13 Den Ziegenbock in den Gemüsegarten hineinlassen.
   
14 Die Eier wollen das Huhn belehren.
   
15 Die Wahrheit steht nicht in den Augen.
   
16 Ein Pferd hat vier Beine, und es stolpert auch.
   
17 Eine Ahle kann man nicht in einem Sack verstecken.
   
18 Einem geschenkten Pferd sieht man nicht ins Gebiß.
   
19 Fährst du langsam, kommst du weiter.
   
20 Geduld und Arbeit zermahlen alles.
   
21 Ich erzähle ihm von Foma, er antwortet mir von Jeroma.
   
22 Jammern füllt keine Kammern.
   
23 Laß' der Zunge ihren Lauf, aber halte die Hände im Zaum.
   
24 Man erkennt den Vogel am Flug.
   
25 Mit wem du umgehst, von dem wirst du auch geprägt.
   
26 Nicht das Geschenk ist (dem Beschenkten) teuer, sondern die (darin enthaltene) Liebe.
   
27 Rauch kommt nicht ohne Feuer vor.
   
28 Sieben Vergehen - eine Verantwortung.
   
29 Vom Dorf (von jedem seiner Bewohner) einen Faden, und der Nackte hat ein Hemd.
   
30 Was sein soll, das ist nicht zu vermeiden.
   
31 Werden wir weiterleben, werden wir sehen.
   
32 Wohin die Nadel (geht), dahin (geht) auch der Faden (Abhängigkeit).
   
33 Zwei Stiefel ergeben ein Paar.
   
34 Wie man 'Hallo' ruft, so wird einem geantwortet.
   
35 Wer allen das Maul stopfen wollte, der müßte viel Mehl haben.
   
36 Was der Nüchterne im Kopf hat, trägt der Betrunkene auf der Zunge.
   
37 Verehre deine Lehrer wie deine Eltern.
   
38 Setze dich nicht auf einen fremden Schlitten.
   
39 Papier hält alles aus.
   
40 Nach einem fremden Brotlaib sperr' den Mund nicht auf.
   
41 Mit fremdem Verstand kannst du nicht lange leben.
   
42 Lehrt man einen Gelehrten, verdirbt man ihn nur.
   
43 Kohlsuppe und Grütze ist unsere Nahrung.
   
44 Im Winter wie im Sommer die gleiche Farbe.
   
45 Höher als über Deinen Kopf (als du selber groß bist) kannst du nicht springen.
   
46 Geblieben sind vom Geißlein allein Hörner und Hufe (alles übrige fraßen die Wölfe).
   
47 Freunde erkennt man im Unglück.
   
48 Einen Buckligen macht erst das Grab gerade.
   
49 Ein wenig (Ein Mal / Fast) zählt nicht.
   
50 Du hast den Brei selbst gekocht löffle ihn auch selbst aus.
   
51 Die Sense ist auf einen Stein gestoßen.
   
52 Der Meerrettich ist nicht süßer als der Rettich.
   
53 Das sind erst die Blüten, die Beeren stehen noch aus.
   
54 Beschuldige nicht den Spiegel, wenn dein Gesicht schief ist.
   
55 Auf jeden Weisen kommt genug Einfalt.
   
56 Alle Dinge kannst du nicht tun.
   
57 Aus dem Munde eines Kindes spricht die Wahrheit.
   
58 Der Wunsch ist stärker als der Zwang
   
59 Ein Versucht ist keine Folter (, und eine Frage kein Unglück).
   
60 Gefallen gegen Gefallen.
   
61 Keine hundert Rubel brauchst du, aber hundert Freunde.
   
62 Mit Weinen (Tränen) hilft man dem Kummer nicht ab.
   
63 Sogar auf der Sonne gibt es Flecken.
   
64 Wer nicht riskiert, der trinkt keinen Sekt.
   
65 Zwei Tode gibt es nicht, aber einer ist unausweichlich.
   
67 Weg aus den Augen, fort aus dem Herzen.
   
68 Säge nicht an dem Ast, auf dem du sitzt.
   
69 Mit fremden Händen Glut zusammenscharren.
   
70 Je weiter in den Wald, umso mehr Holz.
   
71 Freundschaft ist Freundschaft und Dienst ist Dienst.
   
72 Ein Schuster ohne Stiefel
   
73 Der Löffel ist teuer zur Mittagszeit.
   
74 Auch in unserer (meiner, deiner) Straße wird es ein Fest geben.
   
75 Das Schaffell lohnt das Gerben.
   
76 Die Reste (vom Essen) sind süß.
   
77 Ein Wort ist kein Sperling, fliegt es fort, fängst du es nicht mehr ein.
   
78 Für Dummköpfe ist kein Gesetz geschrieben.
   
79 In einer stillen Untiefe hausen die Teufel.
   
80 Lass einen Dummkopf zu Gott beten, er wird sich die Stirn aufschlagen.
   
81 Moskau glaubt den Tränen nicht.
   
82 Schlechte Beispiele sind ansteckend.
   
83 Wenn die Krabbe auf dem Berg pfeift
   
84 Zwei Hasen (auf einmal) erlegen.
   
85 Was mit der Feder geschrieben wurde, hackt man mit der Axt nicht aus.
   
86 Schweigen ist ein Zeichen des Einverständnisses.
   
87 Mit einem Spruch auf die Gesundheit anfangen, mit einem Totengebet für den Seelenfrieden aufhören.
   
88 Jagst du (gleichzeitig) zwei Hasen nach, wirst du keinen fangen.
   
89 Für einen (vom Leben) Beschlagenen erhält man (im Tausch) zwei Unbeschlagene.
   
90 Ein Verstand ist gut, aber zwei sind besser.
   
91 Der Sache Zeit, der Kurzweil eine Stunde.
   
92 Auf Versprochenes wartet man 3 Jahre.
   
93 Dem Dieb brennt die Mütze.
   
94 Die Sprache (Zunge) kann bis Kiew führen.
   
95 Eine aufgeschreckte Krähe fürchtet den Busch.
   
96 Gott liebt die Dreifaltigkeit.
   
97 Kostenlosen Käse gibt's nur in der Mausefalle.
   
98 Nach der Kleidung wird man empfangen, nach dem Verstande verabschiedet.
   
99 Solange man den Bären nicht erlegt hat, sollte man sein Fell nicht verkaufen.
   
100 Wer sich an (heißer) Milch verbrannt hat, bläst (auch) auf (kaltes) Wasser.
   
101 Zusammen ist es eng, getrennt aber langweilig.
   
102 Wen man nicht (auf frischer Tat) gefaßt hat, der ist kein Dieb.
   
103 Sage nicht "Hopp!" bevor du gesprungen bist.
   
104 Miß siebenmal, schneide einmal.
   
105 Im Falle von 'wenn' und 'falls' wüchsen im Munde Pilze (Bohnen) und es wäre kein Mund, sondern ein ganzer Gemüsegarten.
   
106 Es war kein Groschen da, und plötzlich ein (ganzer) Altyn.
(1 Altyn = 6 Groschen)
   
107 Du fährst für einen Tag weg, nimm aber Brot für eine Woche mit.
   
108 Das Schaffell lohnt das Gerben nicht.
   
109 Alles ist gut, was gut endet.
   
110 Das Ende ist die Krönung einer Sache.
   
111 Die eigene Last zieht nicht.
   
112 Ein vernünftiger Mensch wird einer Hoffnung, die ins Wasser fiel, nie nachspringen.
   
113 Es leuchtet, wärmt aber nicht.
   
114 Hast du dich für einen Reizker ausgegeben, so leg dich in den Pilzkorb.
   
115 Klein ist das Goldgewicht, aber teuer.
   
116 Mit einem dummen Kopf haben auch die Beine keine Ruhe.
   
117 Nicht immer ist für den Kater Fastnacht.
   
118 Unter einem (fest auf der Stelle) liegenden Stein fließt das Wasser nicht mehr.
   
119 Wenn ich esse, bin ich taub und stumm.
   
120 Zwei Bären können nicht (zugleich) in einer Höhle wohnen.
   
121 Was ist der höchste Berg? Der Baum.
   
122 Sieben Menschen warten nicht auf einen.
   
123 Mit der Stirn kann man eine Wand nicht durchstoßen.
   
124 Jede Schnepfe lobt ihren Sumpf.
   
125 Geld läßt sich gern zählen.
   
126 Eine fremde Seele liegt im Dunkeln.
   
127 Die Wölfe fürchten heißt: nicht in den Wald gehen.
   
128 Dem Herzen kannst du nicht befehlen.
   
129 Aus dem Feuer in die Flamme.
   
130 Auch ich war dort, habe Honigwein und Bier getrunken
   
131 Der Dritte ist überflüssig.
   
132 Ein alter Freund ist besser als zwei neue.
   
133 Es ist nicht alles das aus Gold, was glänzt.
   
134 In Enge, aber ohne Kränkung.
   
135 Man kann nicht alle Münder (einen fremden Mund) mit einem Tuch bedecken.
   
136 Ohne Mühe lässt sich nicht mal ein Fisch aus dem Teich ziehen.
   
137 Vom (eigenen) kranken Kopf auf einen (fremden) gesunden (abwälzen).
   
138 Womit sich das Kind auch unterhält, Hauptsache es weint nicht.
   
139 Wenn man Holz hackt, fliegen Späne.
   
140 Von der Seite ist mehr zu sehen (sieht man besser).
   
141 Spucke nicht in den Brunnen.
   
142 Ohne die Furt zu kennen (erfragt zu haben) sollte man nicht ins Wasser gehen.
   
143 Mit Butter verdirbt man den Brei nicht.
   
144 Lebe ein Jahrhundert, lerne ein Jahrhundert.
   
145 Keine Familie ohne Mißgeburt / Makel.
   
146 Halt aus, Kasak, so kannst du Ataman werden.
   
147 Es ist immer dort gut, wo es uns nicht gibt.
   
148 Eine Schuld wird durch Zahlung (wieder) gut (gemacht).
   
149 Ein Löffel Teer verdirbt ein Faß Honig.
   
150 Die Küken zählt man im Herbst.
   
151 Der Ellenbogen ist dem Munde nahe, dennoch kann man nicht selbst hineinbeißen.
   
152 Das Leben zu meistern ist nicht wie über ein Feld gehen.
   
153 Auch Moskau wurde nicht auf einmal (nicht plötzlich) erbaut.
   
154 An der Stirn ist auf der Stirn.
   
155 Der Ertrinkende greift nach einem Strohhalm.
   
156 Die Sache (Arbeit) fürchtet den Meister.
   
157 Ein goldener Schlüssel schließt auch das Zarenherz auf.
   
158 Einen Gelehrten soll man nicht belehren.
   
159 Für nichts gibt es (auch) keinen Richterspruch.
   
160 Im Geschmack und (in) der (Vorliebe für eine bestimmte) Farbe gibt es keinen Freund.
   
161 Lebe ein Jahrhundert, lerne ein Jahrhundert, du wirst trotzdem als Dummkopf sterben.
   
162 Nach Tula fährt man nicht mit dem eigenen Samowar.
   
163 Nicht im Geld liegt das Glück.
   
164 Setzt du ein Schwein an den Tisch, legt es bald auch seine Füße drauf.
   
165 Viel Lärm wegen  nichts.
   
166 Wenn ich (vorher) gewußt hätte, wo ich hinfalle, hätte ich Stroh untergestreut.
   
167 Wo Zorn und Rache heiraten, da wird die Grausamkeit geboren.
   
168 Wer viel wissen will, der darf (nur) wenig schlafen.
   
169 Wenn du viel weißt, wirst du schnell alt.
   
170 Vertrau' auf Gott, sei aber selbst auch nicht dumm.
   
171 Nicht die Augenbraue, sondern das Auge treffen.
   
172 Jeder spricht über etwas und der mit der Krätze übers Bad/der Kahle über Mützen.
   
173 Hast du das Werk beendet, kannst du ruhig spazierengehen.
   
174 Freunde zu finden ist leicht, sie zu behalten ist schwer.
   
175 Einen Kater kauft man nicht im Sack.
   
176 Ein (einziges) räudiges Schaf verdirbt die ganze Herde.
   
177 Die Wölfe sind satt und die Schafe unversehrt.
   
178 Die Arbeit ist kein Wolf (kein Bär): sie läuft nicht in den Wald davon.
   
179 Das Risiko ist eine edle Sache.
   
180 Auf der Welt fehlt es nicht an guten Menschen.
   
181 Alle nach seinem eigenen Arschin messen.
   
182 Bei sieben Tagesmüttern bleibt das Kind ohne Auge.
   
183 Der erste Eierkuchen gerät zum Klumpen.
   
184 Die Katze weiß, wessen Fleisch sie (heimlich) gefressen hat.
   
185 Die Zeit beugt sich nicht zu dir; du musst dich ihr beugen.
   
186 Eine Hand wäscht die andere (, und beide werden weiß).
   
187 Es gibt nichts Schlechtes ohne Gutes
   
188 Gibt es keinen Fisch, dann gilt auch der Krebs als Fisch.
   
189 Gutes in kleiner Dosierung (Allzuviel ist ungesund).
   
190 Ist der Kopf ab, weint man nicht um die Haare.
   
191 Lebe nach deinem Verstande.
   
192 Nenn' einen Menschen zehn Mal Schwein, beim elften Mal wird er grunzen.
   
193 Versuche das Gute zu erlernen, das Schlechte kommt von selbst.
   
194 Was du säst, das wirst du ernten.
   
195 Werfe aus einem Lied kein Wort heraus.
   
196 Zwar möchte man, aber es sticht auch.
   
197 Wie ein Hund auf dem Heuhaufen.
   
198 Wer gut arbeitet, der soll auch gut essen.
   
199 Von einem räudigen Schaf wenigstens ein Büschel Wolle.
   
200 Verlorenes bringst du nicht wieder zurück.
   
201 Nicht die Stellung ziert den Menschen, sondern der Mensch die Stellung.
   
202 Liebe ist (macht) blind.
   
203 Komm nicht schön zur Welt, sondern werde glücklich geboren.
   
204 Gibt man, so nimm, schlägt man (dich), dann flieh.
   
205 Es ist besser, einmal etwas zu sehen, als hundertmal davon zu hören.
   
206 Dort ist es gut, wo wir nicht sind.
   
207 Die Eier sollten das Huhn nicht belehren wollen.
   
208 Das Märchen ist bald erzählt, aber das Werk nicht so schnell getan.
   
209 Bei sieben Ammen bleibt das Kind ohne Aufsicht.
   
210 Angst hat große Augen.
   
211 Besser weniger, aber besser.
   
212 Der Fisch sucht die tiefste Stelle, der Mensch hingegen die beste.
   
213 Die Zunge hat keine Knochen (ist weich), was sie will, bringt sie auch heraus.
   
214 Eine Abmachung ist teurer als Geld.
   
215 Gnade ist die Stütze der Gerechtigkeit.
   
216 Jeder verliert den Verstand auf seine Weise.
   
217 Lernen ist Licht, Nichtlernen Finsternis.
   
218 Nach der Schlägerei fuchtelt man nicht mit den Fäusten.
   
219 Strecke deine Beine nach (der Länge) der Kleidung.
   
220 Was einem weh tut, darüber spricht er auch.
   
221 Wiederholung ist die Mutter des Lernens.
   
222 Zum Jäger kommt auch das Wild gelaufen (jemandem. wie gerufen kommen).
   
223 Wer Vergangenes aufrührt, dem sollte ein Auge ausgeschlagen werden.
   
224 Vor dem Tode kannst du dich nicht mehr satt atmen.
   
225 Um einen Menschen kennenzulernen, muß man mit ihm ein Pud Salz essen.
   
226 Nicht die Götter brennen die Tontöpfe (sondern gewöhnliche Sterbliche).
   
227 Meine Zunge ist mein Feind (schlägt oft auf den Sprechenden zurück).
   
228 Jung und grün (unreif).
   
229 Großes Schiff – große Fahrt.
   
230 Es gäbe kein Glück, hätte das Unglück nicht geholfen.
   
231 Ein Mann ist kein Berg.
   
232 Die einen gehen (einfach so) in den Wald, die anderen nach Holz.
   
233 Brot allein wird dich nicht satt machen.
   
234 Auch der Adler fliegt nicht höher als die Sonne.
   
235 Alles hat seinen Platz.
   
236 Besser eine Meise in der Hand als ein Kranich im Himmel.
   
237 Der Morgen ist klüger als der Abend.
   
238 Die Zunge hat keine Knochen, kann aber Knochen brechen (und hat doch schon so manchen zerbrochen).
   
239 Eine Kopeke hält den (ganzen) Rubel zusammen.
   
240 Gott ist Gott, sei du selbst aber auch nicht schlecht.
   
241 Jemand schlägt einen Keil mit einem anderen heraus.
   
242 Nenn' mich einen Topf, aber steck mich nicht in den Ofen.
   
243 Was von der Fuhre gefallen ist, ist verloren.
   
244 Wie ein Sattel auf der Kuh.
   
245 Zu Gast sein ist schön, aber zu Hause ist es schöner.
   
246 Wenn du hastest, bringst du Leute zum Lachen.
   
247 Entweder Pan (Herr) sein oder untergehen.
   
248 Ein Fischer sieht den anderen von weitem Gleich und gleich gesellt sich gern.
   
249 Der Teufel ist nicht so furcht erregend, wie man ihn malt.
   
250 Es gibt kein schöneres Spiel als das Augenspiel.
   
251 Arbeit macht das Leben süß.
   
252 Ein Apfel rollt nicht weit vom Stamm.
   
253 Einen (am Boden) Liegenden schlägt man nicht.
   
254 Was der Bauer tut, will auch der Affe nachmachen.
   
255 Zeig mir deinen Freund und ich sage dir, wer du bist.
   
256 Bewache die Nase bei starkem Frost.
   
257 Wunder kommen nicht vor.
   
258 Ein dummer Kopf gibt den Beinen keine Ruhe.
   
259 Wüssten die Menschen, was die Zukunft bringt, sie würden doch alle handeln, als wüssten sie es nicht.
   
260 Einer (allein) ist auf dem Schlachtfeld kein Kämpfer.
   
261 Wie man den Wolf auch füttert, er wird trotzdem zum Wald hinschauen.
   
262 Wenn du gerne rodelst, dann zieh' auch gerne den Schlitten.
   
263 Alles ist gut im (rechten) Maß (in Maßen).
   
264 Viel Schnee - viel Brot
   
265 Viel Wasser - viel Gras
   
266 Beeren vom gleichen Feld.
   
267 Einer Kuh, die gerne stößt, gibt Gott keine Hörner.
   
268 Lieber Brot mit Wasser essen, als mit einer bösen Frau leben.
   
269 Der Satte versteht den Hungrigen nicht.
   
270 Billige Ware - billiger Preis.
   
271 Wer nicht arbeitet, hat nichts zum Essen.
   
272 Wie lang sich die Schnur auch windet, es kommt doch ein Ende.
   
273 Wo es dünn ist, dort zerreißt es auch.
   
274 Um allein zu schlafen, ist keine Decke warm genug.
   
275 Wenn der Berg nicht zu Mohammed geht, dann geht Mohammed zum Berge.
   
276 Die Liebe ist ein Ring, und ein Ring hat kein Ende.
   
277 Wenn die Frauen aus Glas wären, sie würden doch undurchsichtig sein.
   
278 Wer die Arbeit mag, kann ohne diese nicht still sitzen.
   
279 Danke Frost, dass du Schnee zusammengetragen hast.
   
280 Wenn du früher beginnst, wirst du auch früher fertig sein.
   
281 Die Liebe ist kein Schadenfeuer; aber ist sie entbrannt, kann man sie nicht mehr löschen.
   
282 Besser weniger und dafür besseres.
   
283 Ein Berg kommt nicht mit einem anderen Berg zusammen, aber ein Mensch mit einem anderen.
   
284 Wozu sich weich betten, wenn man allein schlafen muß.
   
285 Im September endet der Sommer der Herbst beginnt.
   
286 Weisheit und Einfachheit gesellen sich gern.
   
287 Der Verstand wird durch Wahrheit erleuchtet, das Herz wird durch Liebe erwärmt.
   
288 Nicht der Platz macht die Leute schön, sondern die Leute den Platz.
   
289 Bringe den Schlitten im Sommer in Ordnung, den Wagen jedoch im Winter.
   
290 Im November verabschiedet sich die Sonne und man entdeckt die Liebe zum Ofen.


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