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Wer bietet wem das "Du" an?
Früher war es
ausschließlich Männersache, ein "Du" anzubieten, beziehungsweise eine Dame
darum zu bitten. Die Kavaliere alter Schule bekamen dazu den Rat: "Er wird
dies aber erst dann tun, wenn er sichergehen kann, damit keine Fehlbitte
ausgesprochen zu haben." Heutige
Empfehlungen differenzieren nach Privat- und Berufsleben. Nur in einer
Firma oder Institution bestehen nach wie vor Hierarchien, die beachtet
werden müssen. Dort geht ein Du-Angebot immer von der/dem auf der
"Hierarchieleiter" weiter oben Stehenden aus.
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Höflich wie die
Engländer
Drängeln Sie
niemals. Entschuldigen Sie sich, wenn Sie jemanden auf den Fuß treten.
Halten Sie anderen die Tür auf. Die Mühe ist klein, der Lohn reichlich.
Höfliche Menschen sind gern gesehen, werden öfter angelächelt und wirken
auf ihre Umgebung entspannend.
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Höflichkeit
ist der erste Weg, um
Ihrem Geschäftspartner zu zeigen, dass Sie ihn respektieren. Dies gilt
letztlich für alle Menschen, auf die Sie im Laufe eines Tages treffen. Es
gibt Zeitgenossen, die ihresgleichen mit ausgesuchter Höflichkeit
behandeln und andere dagegen wie Menschen 2. Klasse. Erfolgreiche Menschen
mit Charakter und Persönlichkeit machen keine Unterschiede – bei
niemandem. Ihre Höflichkeit ist echt und kommt von innen heraus. Sie
können gar nicht anders.
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Einladung
Wenn Sie zu einem
Empfang einladen – und nicht bei allen Gästen wissen, ob sie verheiratet
sind – wie laden Sie den jeweiligen Partner oder die Partnerin mit ein?
Schreibt man da heute noch "mit Begleitung"?
Möglich ist das schon, und es klingt auch nicht altmodisch. Aber eindeutig
ist die Formulierung nicht. Laden Sie "mit Begleitung" ein, dann hat die
eingeladene Person die freie Wahl, mit wem er oder sie beim Empfang
erscheint. Sie könnte also auch mit Freunden oder Bekannten zu Ihrer Feier
kommen. Wollen Sie dagegen die Einladung auf den (Ehe-)Partner oder die (Ehe-)Partnerin
beschränken, dann schreiben Sie besser: "Wir laden Sie und Ihre Partnerin
oder Ihren Partner herzlich ein."
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„Das Gesicht zu
verlieren“
ist
in China sehr schlimm. Achten Sie deshalb auf Folgendes: Zollen Sie Ihrem
chinesischen Geschäftspartnern und deren privater und geschäftlicher
Rangordnung immer hohen Respekt.
Achten Sie darauf, dass Sie selbst nicht „das Gesicht verlieren“, indem
Sie sich nicht Ihrem Rang angemessen verhalten, Erwartungen nicht
erfüllen, Versprechen nicht einhalten oder gegen allgemeine
Verhaltensnormen verstoßen. Verletzten Sie nicht die Würde des anderen
durch Ihr Fehlverhalten.
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Ein Gast beurteilt Sie
weniger nach der effektiven Minutenzahl, die Sie ihm gewidmet haben,
sondern nach dem letzten Eindruck. Bringen Sie Ihren Besuch zur Tür,
begleiten Sie ihn zum Aufzug oder zu seinem Wagen. Das gibt ihm das
Gefühl, dass Sie etwas für ihn tun. |
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Der
Probierschluck im Restaurant ist in der Regel nicht dazu gedacht, dass
Sie Ihre Entscheidung für einen Wein über den Haufen werfen. Der
Probierschluck dient zur Prüfung der Temperatur des Weins und ob er korkig
schmeckt oder "umgekippt" ist. Haben Sie einen Grund zur Beanstandung,
bitten Sie die zuständige Restaurantfachkraft, auch zu probieren. Ist Ihre
Reklamation berechtigt, werden Sie sofort Ersatz serviert bekommen.
Bestellen Sie einen offenen Wein, ist ein Probierschluck nicht üblich,
ebenso wenig bei Sekt und Champagner. |
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