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Kommunikation II


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Rhetorische Fragen sind sehr sinnvoll, um zum Nachdenken anzuregen, um einen Spannungsbogen aufzubauen (Sie können ihn mit einer selbst gegebenen Antwort in Lachen oder Erstaunen auflösen), um eine Aussage stärker zu betonen oder vom Publikum (unausgesprochen) die gewünschte Antwort zu erhalten. Diese Rhetorik-Figur eignet sich auch hervorragend, wenn Sie den Gegner verwirren und Ihre Hörer mitreißen wollen.

 

Akzeptieren Sie Ihren Partner
Auch wenn Sie gegensätzlicher Meinung sind, akzeptieren Sie immer auch die Position des anderen. Signalisieren Sie mit einem Ja, dass Sie weiterhin bereit sind zuzuhören und sich mit deinen Gedanken auseinander zu setzen. Akzeptieren Sie die Gefühle des anderen, ohne Sie zu kommentieren.

 

Warum schlüpft manchem Redner ständig "Äh", "Ehm" oder Ähnliches zwischen seine Worte oder Halbsätze? Antwort: Weil er Angst vor der kleinsten Stille hat, dem geringsten Zögern, den Gedankenpausen. Merke: Es ist weit besser, zwischen den Wörtern oder Satzteilen eine kleine Pause zu machen und sich still auf das nächste Wort oder den nächsten Satz zu konzentrieren als die Zeit mit Verlegenheitslauten zu überbrücken.

 

Dankesworte, ob geschrieben oder gesagt, bereichern den Alltag. Sie spornen an, festigen Beziehungen, steigern das Selbstwertgefühl des Angesprochenen und sind persönlicher als ein allgemeines Lob. Machen Sie anderen und sich selbst diese Freude, wann immer Sie können.

 

Freunde gewinnen
Wann haben Sie zum letzten Mal einen neuen Freund gewonnen? Wenn Sie nur "gute alte Freunde" haben, dann ist es Zeit, mindestens einen weiteren dazuzugewinnen. Dafür sollen Sie nicht alte Freundschaften aufgeben, sondern Ihre sozialen Kontakte dem Berufsfeld und dem gesellschaftlichen Status anpassen, den Sie inzwischen erreicht haben.

 

Hass entgiften
Wenn Sie sich über einen anderen Menschen besonders entzürnt haben, dann schreiben Sie den Grund Ihres Ärgers sehr konkret auf einen Zettel. Nehmen Sie ein Streichholz, zünden Sie den Zettel an und beobachten Sie, wie sich Ihre Worte langsam in Rauch auflösen. Damit entfernen Sie das Gift des Hasses aus Ihrem Geist.

 

Klasse statt Masse
Suchen Sie sich zwei Menschen aus, zu denen Ihr Kontakt leider abgerissen ist. Denen schreiben Sie einen ausführlichen Gruß - nach Weihnachten! Dann haben Sie mehr Muße - und der andere auch. Die Wahrscheinlichkeit, dass Ihr Kontaktangebot im vorweihnachtlichen Briefgetümmel untergeht, ist geringer.

 

Übung macht den Meister
Wenn Sie sich immer wieder Situationen suchen, in denen Sie vor anderen sprechen, werden Sie sich von Mal zu Mal verbessern. Treffen Sie sich regelmäßig mit Freunden zum freien Reden, melden Sie sich bei Präsentationen und ähnlichen Anlässen freiwillig.

 

Die Leute, mit denen wir uns umgeben, färben auf uns ab. Wir haben oft die Illusion, wir seien unabhängige Individuen, aber das stimmt nicht. Wenn wir zum Beispiel viel mit oberflächlichen Menschen zu tun haben, werden wir selbst oberflächlich. Und umgekehrt: Wenn wir mit Leuten zu tun haben, die Positivität und Begeisterung ausstrahlen, wird das nicht ohne Einfluss auf uns bleiben. Die Auswahl, wer unsere wahre Freundschaft verdient, bestimmt daher sehr stark, in welche Richtung sich unsere Persönlichkeit entwickelt. Denn wahre Freundschaft heißt: "Ich möchte so werden wie du."

 

Solange Sie jemandem etwas nachtragen, ist nicht der andere das wahre Opfer, sondern Sie sind es selbst! Solange Sie sich auf Ihre seelischen Verletzungen konzentrieren, geben Sie dem Menschen, der Sie verletzt hat, erhebliche Macht über Sie. Die Dauerqual, verletzt zu sein, macht Seele und Körper krank.

 
Suchen Sie die Öffentlichkeit
Haben Sie keine Scheu, hervorragend zu sein und die Öffentlichkeit innerhalb und außerhalb Ihres Betriebs zu suchen. Werden Sie aktiv, wenn Sie etwas zu sagen haben. Werden Sie zum Überbringer einer guten Nachricht.
 
Menschen, die uns am nächsten sind, bekommen am seltensten unsere Anerkennung. Ist das nicht absurd? Durchbrechen Sie dieses Schema. Sagen Sie Ihrem Partner oder Ihrer Partnerin: "Mit dir kann ich meine Probleme im Job so gut besprechen. Danach fühle ich mich besser." "Es ist toll, wie viel du mit den Kindern unternimmst. Das machen nicht alle." Schreiben Sie Ihrer Freundin oder Ihrem Freund eine Karte: "Unsere Freundschaft bedeutet mir viel. Du fällst mir immer als Erste/Erster ein, wenn ich mich mal aussprechen will." Erzählen Sie Ihren Kindern oder Enkeln, wie viel Freude sie Ihnen machen und wie dankbar Sie sind, dass es sie gibt.

 

 
 
 
 
 
 

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