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Wenn Sie sich bei
einem Projekt überfordert fühlen:
Notieren Sie auf einem Blatt Papier
in der ersten Zeile den Endtermin Ihres Projekts. Bewegen Sie sich dann in
jeder Zeile einen Schritt aus der Zukunft zurück in die Gegenwart. Der
Hintergrund: Gegen den normalen Kalender entwickelt Ihr Unterbewusstsein
unter Druck eine Abneigung. Der umgekehrte Kalender dagegen wirkt
natürlich, denn das Projekt schafft sich von oben nach unten, mit der
Schwerkraft sozusagen, seine ihm gemäße Struktur. |
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Die
wichtigste Regel gegen Stress lautet: Vereinfachung. Während Sie eine
Arbeit erledigen, denken Sie nicht an die nächste oder übernächste
Aufgabe. Machen Sie das, was Sie gerade tun, zum Zentrum Ihres Lebens. |
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Raus aus dem Haus
Bei Extremstress hilft nur die Flucht. Gehen Sie ins Freie und sehen Sie
in den Himmel, egal, wie das Wetter ist. Spüren Sie den mächtigen Erdball
unter sich und die Unendlichkeit des Universums über sich. Zwischen diesen
mächtigen Polen wirken alle Ihre Belastungen relativ gering. |
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Jammerpause
Ein wirksames Mittel gegen Stress ist es, nicht dauernd über Stress zu
reden. Wenn Sie gefragt werden, wie es Ihnen geht, dann versuchen Sie
weder zu lamentieren noch zu lügen. Sagen Sie, dass Ihr Leben gerade
anstrengend, aber intensiv ist. Wirken Sie - auch gerade in angespannten
Situationen - heiter, vital und stark. Damit beeinflussen Sie andere, die
sich ebenso verhalten, und mit etwas Geduld werden Sie sich gegenseitig
helfen. Wenn Sie dagegen herumjammern, werden Sie andere damit anstecken
und schließlich von denen mit heruntergezogen werden. |
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Kaffeepause
Verzichten Sie gerade in einer Stressphase einmal eine ganze Woche lang
auf jede Art von Wachmachern wie Kaffee, schwarzen oder grünen Tee, Kakao,
Schokolade und natürlich Zigaretten. Schon nach drei Tagen werden Sie eine
völlig neue Art von Energie in sich entdecken. Sie reagieren weniger
gereizt, die "toten" Phasen im Tagesverlauf sind kaum noch zu spüren. Der
Stress lässt nach und Sie fühlen sich belastbarer als vorher. |
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Stress entsteht oft dadurch, dass man sich ungerecht behandelt fühlt.
Sie arbeiten wie verrückt, während ein anderer in Ihrer Arbeitsumgebung
nichts zu tun hat und auch nicht im Entferntesten auf den Gedanken kommt,
Ihnen seine Hilfe anzubieten. Halten Sie sich vor Augen, dass das Leben
ungerecht ist. Versuchen Sie, den Menschen zu vergeben, die Sie nerven
oder ungerecht behandeln. |
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Einkaufen ohne Mantel
Menschen im Kaufhaus sind so gut wie immer zu warm angezogen. Der
berüchtigte winterliche "Einkaufsstress" besteht zu 80% aus einem simplen
Hitzestau. Deshalb: Lassen Sie Ihren Mantel zu Hause, im Auto, hinterlegen
Sie ihn an einer Kasse oder sperren Sie ihn notfalls in ein Schließfach. |
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20 Minuten Flucht
Entdecken Sie einfache Möglichkeiten zur Sofort-Entspannung: Hören Sie
einfach 20 Minuten einem Straßenmusikanten zu, beobachten Sie die Schwäne
im Stadtpark, schlendern Sie durch den Botanischen Garten, laufen Sie über
ein Stoppelfeld oder an einem Bach entlang. Es gibt unendlich viele
Möglichkeiten für "kleine Fluchten", mit denen Sie sich immer wieder aus
dem Teufelskreis von Stress und Überlastung befreien können. |
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Nicht warten,
sondern handeln!
Fürchten Sie einen unangenehmen Anruf? Vielleicht von einem Kunden,
den Sie haben warten lassen, oder von einem Vorgesetzten, der Ihnen
Vorwürfe machen wird? Die dumpfe Vorahnung von etwas Schlimmen kann Ihnen
Tage, ja Wochen verderben. Ein subtiler Dauerstress, der manchmal nur mit
Mühe zu orten ist. Wenn Sie aber entdeckt haben, dass sich Ihr Stress auf
eine derartige negative Erfahrung zurückführen lässt - werden Sie aktiv!
Wieder kommen Sie so aus der Reaktion in die Aktion, vom Gelebtwerden ins
Leben, vom Dulden ins Handeln. |
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Arbeiten Sie
möglichst selbstbestimmt. Planen Sie Ihre Aufgaben so, dass Sie
möglichst wenig auf den letzten Drücker tun.
Denn auch selbst geschaffenen Termindruck („Unter Druck kann man am besten
arbeiten!“) erleben Sie in der Summe als Fremdbestimmung. |
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