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1 |
"Solange man nüchtern ist,
gefällt das Schlechte.
Wie man getrunken hat,
weiss man das Rechte."
J.W. v. Goethe |
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2 |
"Keine
Kunst ist's, alt zu werden, es ist Kunst, es zu ertragen."
J.W.
v. Goethe |
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3 |
"Das alte Fass ist
ausgetrunken,
der Himmel steckt ein neues an.
Wie mancher ist vom Stuhl gesunken,
der nun nicht mit uns trinken kann.
Doch ihr, die ihr wie wir beim alten
mit so viel Ehren ausgehalten,
geschwind die alten Gläser her
und setzt euch zu den neuen her!"
Georg Christoph Lichtenberg |
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4 |
"Gern
schliess ich einmal meine Türen,
um in des Nachbars Haus zu gehn;
Doch muss ich deutlich dort verspüren
den Duft des kräutliens "Gerngesehen".
Bei Euch dies Kraut riecht meine Nas' -
auf Euch erheb' ich drum mein Glas!"
Theodor Storm |
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5 |
"Berauscht euch!
Nur berauscht lässt sich dies Leben leben -
berauscht von Geist und Blut und Reben,
berauscht von Licht und Dunkelsein!
Sauft doch das leben -
das leben selbst ist Wein!"
Wolfgang Borchert |
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6 |
"Lebe,
bis Du satt geküsst
und des Trinkens müde bist."
G.E. Lessing |
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7 |
"Was
für Redner sind wir nicht,
wenn der Rheinwein aus uns spricht."
G.E. Lessing |
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8 |
"Seht,
oh seht, geliebte Brüder,
Lenz und Blumen kehren wieder.
Jauchzet ihrer Wiederkehr!
Gebt mir gleich aus diesem Fasse
Von dem honigsüßen Nasse.
Hurtig! Einen Becher her!"
Eugen Roth |
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9 |
"Ein
Mensch, von einem Weib betrogen,
Ergeht sich wüst in Monologen,
Die alle in dem Vorsatz enden
Sich an kein Weib mehr zu verschwenden.
Doch morgen schon - was gilt die Wette -
Übt wieder dieser Mensch Duette."
Eugen Roth |
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10 |
"Ein
Mensch bemerkt mit bitt'rem Zorn,
Daß keine Rose ohne Dorn.
Doch muß ihn noch viel mehr erbosen
Daß sehr viel Dornen ohne Rosen."
Eugen Roth |
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11 |
"Ein
Mensch nach läg'rem Eheleiden
Faßt endlich Mut, und läßt sich scheiden.
Kaum ist die Sache abgesprochen,
Hat er sich jäh den Hals gebrochen.
Sein Tod läßt selbst die Witwe kalt;
Doch bitter weint der Rechtsanwalt."
Eugen Roth |
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12 |
"Ein
trunkener Dichter leerte
Sein Glas mit jedem Zug.
Ihn warnte sein Gefährte:
"Mein Freund, du hast genug!"
Bereit, vom Stuhl zu sinken,
Sprach er: "Du bist nicht klug!
Zuviel kann man wohl trinken,
Aber nie genug!""
Heinrich
von Kleist |
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13 |
"Das
Prinzip aller Dinge ist das Wasser,
denn Wasser ist alles und ins Wasser kehrt alles zurück."
Thales von Milet |
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14 |
"Er
liebt es, lang im Bett zu liegen.
Und wie es halt im Leben geht,
Grad zu den frühen Morgenstunden
Kommt man am leichtesten zu spät."
Wilhelm Busch |
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15 |
"Rotwein ist für alte Knaben
eine von den besten Gaben."
Wilhelm Busch |
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16 |
"Es ist
ein Grundbedürfnis der Deutschen, beim Biere schlecht über die Regierung
zu reden."
Otto von Bismarck |
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17 |
"Alles
ist aus dem Wasser entsprungen!
Alles wird durch das Wasser erhalten!"
Johann Wolfgang von Goethe |
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18 |
Zuviel
kann man wohl trinken, doch nie trinkt man genug."
G. E. Lessing |
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19 |
"Man
trinke Schnaps stets nur zum Essen!
Das Bier dazu soll man vergessen!
Und ob in Kneipe oder Haus:
Man lasse immer einen aus!
Wenn man das ganz genau so tut,
dann fährt man stets - auch Auto - gut."
aus "Die Kunst des Trinkens" v. Heinz Erhardt |
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20 |
"Der
Schnaps steigt in das Gehirn,
macht es sinnig, schnell und erfinderisch,
voll von feurigen und schönen Bildern."
nach William Shakespeare |
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21 |
"Iss,
was gar ist,
trink, was klar ist,
red, was wahr ist."
Marthin Luther |
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22 |
"Die
besten Vergrößerungsgläser für die Freuden dieser Welt sind jene,
aus denen man trinkt."
Joachim Ringelnatz |
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23 |
"Trink
ihn aus, den Trank der Labe,
Und vergiß den großen Schmerz!
Wundervoll ist Bacchus' Gabe,
Balsam für's zerrissne Herz!"
aus "Das Siegesfest" v. Friedrich v. Schiller |
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24 |
"Das
Geräusch des Korkens erinnert mich an das Hochgehen des Vorhangs bei einer
Premiere, denn nur Gott allein weiß,
was uns da erwartet."
François Mauriac |
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25 |
"Der
Schnaps ist ein vortrefflich Ding,
Die Frauen achten's leider zu gering
Und haben's nicht bedacht.
Er stärket den Mut,
Bewegt das Herz in frischer Glut
Er stärket den Mut,
Bewegt das Herz
Bei Tage und bei Nacht!"
nach Wilhelm Busch |
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26 |
"Ein
Fläschchen Schnaps ergreif ich da,
Das trifft sich doch geschickt!
Ich bring es dir, du bringst des mir,
Und bald sind wir erquickt."
aus "Gutmann und Gutweib" v. J. W. v. Goethe |
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27 |
"Wenn
man nicht trinken kann,
soll man nicht lieben;
Doch sollt ihr Trinker euch
nicht besser dünken,
wenn man nicht lieben kann,
soll man auch nicht trinken."
nach J. W. v. Goethe |
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28 |
"Es ist
ein Brauch seit altersher,
wer Sorgen hat, hat auch Likör."
Wilhelm Busch |
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29 |
"Ich
halte
einen guten Schnaps in meinen Händen
und atme
seinen Duft ganz tief in mich hinein
und wünsche,
niemals, niemals dürft es enden,
auf immer
sollte dieser schöne Duft sei mein."
Nach Burkhard Kohler |
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30 |
"Aus
dem Feuerquell des Schnapses,
aus dem Zaubergrund des Bechers,
sprudelt Gift und süße Labung,
sprudelt Schönes und Gemeines,
nach dem eig´nem Wert des Zechers,
nach dem Trinkenden Begabung."
Nach Friedrich Bodenstedt |
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31 |
"Es hat
der Pater Guardian
vom Klosterschnaps mir angeboten;
ich kenn ihn schon, den dunkelroten,
der alle Toten wecken kann."
aus "Bei den Kapuzinern" v. Rainer Maria Rilke |
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32 |
"Man
führt gegen den Schnaps nur die bösen Taten an,
zu denen er verleitet,
allein er verleitet auch zu hundert guten,
die nicht so bekannt werden."
nach Aphorismen v. Lichtenberg |
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33 |
"Der
Schnaps ist ein Geschenk der Götter,
sie haben den Schnaps dem Menschen
aus Erbarmen gegeben."
nach Platon |
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34 |
"Ein
gerader Mensch scheut nicht die freundschaftlichen Geschwätze,
die aus dem Rausche hervorgehen."
Jean-Jacques Rousseau |
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35 |
"Am
Rausch ist niemals der Schnaps schuld, sondern immer der Trinker."
Kungfutse |
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36 |
"Schnaps saufen ist Sünde,
Schnaps trinken ist beten.
drum
lasset uns jetzt beten!"
Hermann Hesse |
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37 |
"Wer
Weiber liebt, der wird zum Narren;
die Sänger haben ihren Sparren;
und gar der Schnaps, wie allbekannt,
bringt seine Leute vom Verstand.
Drum, du guter Doktor Luther,
es treib´ es einer, wie er woll´,
wir bleiben samt und sonders toll."
David Friedrich Strauß |
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38 |
"Ich
möcht ein Schnapstrinker sein
mit Kumpanen lachend ein paar Lieder singen
die sich um Trinken, Mädchen und um Liebe drehn
nebenbei ein bißchen reden von den Dingen,
die am Tag so in einer kleinen Stadt geschehn."
frei nach Franz J. Degenhart |
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39 |
"Seit
Mond und Venus ihre Bahnen gehen,
hat man was Bessres nicht als Schnaps gesehen.
Mich wundert's nur,
daß einer Schnaps verkauft.
Was kann er Bessres denn dafür erstehen."
Omar Chaijam |
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40 |
"Er ist
der Tröster, den die Schrift den Sterblichen verhieß;
er schafft das wüste Jammertal dir schnell zum Paradies.
Willst du hinieden selig sein, von allen Sorgen frei,
so absorbiere möglichst viel C2H6OH. "
(Chem. Formel v. Alkohol)
Hans-Heinrich Vogt |
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41 |
"Vom
Urbeginn der Schöpfung ist dem Schnaps eine Kraft beigegeben, um den
schattigen Weg der Wahrheit zu erhellen."
frei nach Dante |
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42 |
"Vermeide stets, dich einsam zu besaufen,
und laß es bleiben, wenn du traurig bist.
Doch laß getrost dich voll und voller laufen,
wenn dir so ist, wie mir es immer ist."
Carl Zuckmayer |
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43 |
"Trinkt
der Bauer zuviel Schnaps
so verläuft er sich schon mal im Raps."
Bauernweisheit |
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44 |
"Der
Schnapsteufel geht im gläsernen Röcklein spazieren."
Bauernweisheit |
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45 |
"Wer
allzeit säuft und allzeit schlemmt, behält zuletzt kein ganzes Hemd."
Bauernweisheit |
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46 |
"Es
gibt drei Dinge im Leben, die unerträglich sind:
kalter Kaffee,
lauwarmer Schnaps
und eine überreizte Frau."
frei nach Orson Welles |
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47 |
"Mein
Vater war ein trockner Taps,
Ein nüchterner Duckmäuser,
Ich aber trinke meinen Schnaps
Und bin ein großer Kaiser.
Das ist ein Zaubertrank! Ich hab's
Entdeckt in meinem Gemüte:
Sobald ich getrunken meinen Schnaps,
Steht China ganz in Blüte.
Wohl haben die Schüler Äskulaps
Das Trinken mir widerraten,
Ich aber trinke meinen Schnaps
Zum Besten meiner Staaten.
Und noch einen Schnaps, und noch einen Schnaps!
Das schmeckt wie lauter Manna!
Mein Volk ist glücklich, hat's auch den Raps,
Und jubelt: "Hosianna!""
aus der "Kaiser von China" von Heinrich Heine |
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48 |
"Ein
intelligenter Mensch ist manchmal gezwungen,
sich zu betrinken,
um Zeit mit Narren zu verbringen."
Ernest Hemingway |
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49 |
"Der
Name Wirtemberg
Schreibt sich vom Wirt am Berg -
Ein Wirtemberger ohne Schnäpselein,
kann der ein Wirtemberger sein?"
frei nach F. v. Schiller |
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50 |
"Der
Schnaps ist das vollendete Urbild des Genusses:
Er ist köstlich und läßt uns unbefriedigt."
frei nach Oscar Wilde |
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51 |
"Nach
dem ersten Glas siehst du die Dinge so, wie du sie gern hättest.
Nach dem zweiten Glas siehst du die Dinge so, wie sie nicht sind.
Und ganz zum Schluss siehst du die Dinge so, wie sie wirklich sind."
Oscar Wilde |
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52 |
"Der
Alkohol ist ein Gift. Das haben die Physiologen bewiesen.
Aber gegen den Alkohol ist damit gar nichts bewiesen.
Denn ein Gift kann immer noch eine Medizin sein."
Egon Friedell |
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53 |
"Die
Zeit heilt alle Wunden.
Aus Napoléon ist ja mittlerweile auch ein Cognac geworden."
Alfred Biolek |
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54 |
"Schnaps ist das einzige Getränk,
das Frauen schöner macht,
je mehr sie davon trinken."
frei nach Madam Pompadur |
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55 |
Ein
Rausch ist zu ertragen,
die Trunksucht aber nicht.
Martin Luther |
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56 |
"Als
ich von den schlimmen Folgen des Trinkens las,
gab ich sofort das Lesen auf.
Henny Youngman |
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57 |
Ein
Schnapsglas, sobald es leer,
macht keine rechte Freude mehr."
frei nach Wilhelm Busch |
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58 |
"Schnaps ist für alte Knaben,
eine von den besten Gaben."
frei nach Wilhelm Busch |
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59 |
"War
ich, wo`s Bier zu trinken gab,
stell' ich die Frage mir:
Wenn ich beim Bier geschäkert hab,
bin ich dann wohl ein Schäksbier?"
Heinz Erhardt |
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60 |
"Bier
ist Menschenwerk,
Wein aber ist von Gott!"
Martin Luther |
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61 |
"Der
Nebel steigt, es fällt das Laub;
Schenk ein den Schnaps, den holden!
Wir wollen uns den grauen Tag vergolden."
frei nach Theodor Storm |
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62 |
"Wer
Wein trinkt, schläft gut.
Wer gut schläft, sündigt nicht.
Wer nicht sündigt, wird selig,
Wer also gut Wein trinkt, wird selig."
William Shakespeare |
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63 |
"Wer
keinen Wein trinkt,
dem entgeht viel Genuß,
wer aber den falschen Wein trinkt,
verdirbt sich und anderen den Genuß."
Richelieu |
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64 |
"Beim
Weißwein denkt man an Dummheiten.
Beim Rotwein spricht man Dummheiten.
Beim Sekt macht man Dummheiten."
Henri Vidal |
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65 |
"Siehst
du Wein im Glase blinken,
lerne von mir deine Pflicht:
Trinken kannst du, du kannst
trinken;
doch betrinke dich nur nicht."
Gotthold Ephraim Lessing |
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66 |
"Lebe,
bis Du satt geküsst
und des Trinkens müde bist."
Gotthold Ephraim Lessing |
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67 |
"O
Blick voll Wohlbehagen!
Wenn Beer an Beere glänzt,
wenn wir zur Kelter tragen,
was Freuden uns kredenzt."
A. H. Hoffmann von Fallersleben |
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68 |
"Der
Wein ist unter den Getränken das nützlichste,
unter den Arzeien das schmackhafteste,
unter den Nahrungsmitteln das angenehmste."
Plutarch |
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69 |
"Solange man trinken kann,
läßt sich´s noch glücklich sein."
Johann Wolfgang von Goethe |
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70 |
"Wer
Wein trinkt - betet;
wer Wein säuft - sündigt!"
Theodor Heuss |
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71 |
"Man
spricht vom vielen Trinken stets,
doch nie vom vielen Durste."
Joseph Victor von Scheffel |
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72 |
"Wer
bei ons nix trenkt,
der isch bloß z'faul
zom schlucka."
Theodor Heuss |
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73 |
"Ein
Trinkgefäß, sobald es leer,
macht keine rechte Freude mehr."
Wilhelm Busch |
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74 |
"Der
ist nicht wert des Weines,
der ihn wie Wasser trinke."
Freidrich von Bodenstedt |
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75 |
"Wer
nicht liebt Wein, Weib und Gesang,
der bleibt ein Thor sein leben lang."
Martin Luther |
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76 |
"Es war
einmal ein Muselmann
der trank sich einen Dusel an.
Wann immer er nur kunt,
dann rief er nach dem Muselweib,
wo sie denn mit dem Fusel bleibt,
denn Durst sei nicht gesund.
Kam sie dann mit der Pulle rein
gefüllt mit süßem Muselwein
dann trank er und trank er, hin sank er
bis dann unterm Tisch verschwand er."
Heinz Erhardt |